Niederlagen für die SPD – aber: 5 für Kiel gewählt
Die Ergebnisse der Wahlen für Bundes- und Landtag haben eine deutliche Sprache gesprochen und die SPD wird sich auf Bundes- und Landesebene in der Opposition wiederfinden.
Auf der Wahlparty in der Räucherei wollte sich daher auch keine Jubelstimmung einstellen – gefeiert wurde aber, dass die Kieler SPD in Zukunft im Landtag stark vertreten sein wird. Mit Rolf Fischer, Jürgen Weber und Bernd Heinemann gelang allen drei Kieler Direktkandidaten der Einzug durch einen Wahlsieg in ihrem Wahlkreis und Serpil Midyatli wird als vierte im Bunde über die Landesliste der SPD im Landtag sozialdemokratische Politik machen.
Gewonnen hat auch Hans-Peter-Bartels, der abermals seinen Wahlkreis Kiel, Altenholz, Kronshagen direkt gewonnen hat und sich weiterhin im Bundestag für die SPD-Positionen einsetzen wird. (mehr…)

Die Wahlen sind noch nicht gelaufen, da kann schon ein positives Ergebnis für die Kieler SPD bekanntgegeben werden: Die Spendenerwartungen wurden jetzt schon übertroffen, denn es sind bereits 6175 € eingegangen und somit leicht mehr als die zu Beginn des Wahlkampfs erwarteten 6000 €.
Als Sofortmaßnahme gegen die Wirtschaftskrise haben wir ein staatliches Investitionsprogramm auf den Weg gebracht, von dem allein in Kiel fast 25 Millionen Euro für die Verbesserung von Kindergärten, Schulen, Straßen und Krankenhäusern ausgegeben werden. Über öffentliche Aufträge werden so Arbeitsplätze in den Betrieben gesichert und gleichzeitig die öffentliche Infrastruktur erneuert.
Verteilungsgerechtigkeit war ein zentrales Thema auf der heutigen Veranstaltung der Wählerinitiative Arbeitswelt mit SPD-Bundesminister Olaf Scholz und dem Kieler SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels. Olaf Scholz sprach sich für Mitbestimmung, Mindestlöhne, Altersteilzeit und gegen Steuersenkungen für Reiche auf Kosten des Sozialstaates aus. „Jeder, der einen ganzen Monat lang arbeitet, muss seinen Lebensunterhalt bestreiten können, ohne auf öffentliche Hilfe oder die Hilfe der Familie angewiesen zu sein.“ Das funktioniere derzeit nicht gut in Deutschland. Zwölf Prozent der Arbeitnehmer verdienten weniger als 7,50 Euro, das seien zu viele. „Es geht dabei nicht nur um Geld sondern auch um Würde“, sagte Scholz. Es verletze die Würde, wenn man trotz harter Arbeit nicht alleine zurecht kommt. 

Die Erwachsenen müssen noch bis zum 27. September warten, Kinder und Jugendliche durften schon wählen! Bei der bundesweiten Demokratiekampagne „U18-Wahl“ stimmten auch 500 junge Kieler in Schulen und Jugendtreffs über den nächsten Deutschen Bundestag ab. Mit ihrer Erststimme wählten 36 Prozent den SPD-Bundestagskandidaten Hans-Peter Bartels (in der Berichterstattung der Kieler Nachrichten machte offenbar ein Druckfehler daraus 26 Prozent …).
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat bundesweit 1495 Direktkandidaten zur Bundestagswahl angeschrieben und die Antworten von 1054 Kandidaten ausgewertet (



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