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	<title>Kommentare zu: Freie Bücher für freie Bürger</title>
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	<description>Blog der Kieler SPD-Kandidaten zu Landtags und Bundestagswahl 2009</description>
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		<item>
		<title>Von: Falk Stadelmann</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-158</link>
		<dc:creator>Falk Stadelmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 16:09:34 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Bibo59, es ist genau die Frage der Schulausstattung, die es zu diskutieren gilt: Ist es sinnvoller, Schulen mit Büchern oder mit Computern auszustatten? Denn der Ausstattung geht notwendig die Entscheidung voraus, worauf im Unterricht mehr Wert gelegt werden soll - auf das Lesen oder auf die Datenverarbeitung bzw. die Informatik. Ich plädiere entschieden dafür, hier den Schwerpunkt auf das Lesen und damit auf die Anschaffung von Büchern, auf die Beschäftigung von Lehrkräften, auf Sprach- und Leseunterricht, auf Schul- und Stadtteilbüchereien und ähnliches - nicht nur wegen knapp verfügbarer Mittel der öffentlichen Haushalte, sondern vor allem deshalb, weil Schülerinnen und Schüler selbst über nur begrenzte Zeit verfügen: für Unterricht, Hausaufgaben, Sport, aber auch für Freizeit, Freunde, Eltern, Verwandte oder einfach sich selbst. Das Lesen von Büchern ist für die Entfaltung der Persönlichkeit unabdingbar und wiegt schwerer als der Umgang mit dem neuesten Computerspiel oder selbst mit einer intelligenten Lernsoftware. Wer die Welten Phantasiens nicht erforscht, wer nie Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer begleitet hat, wer nie mit Harry Potter gegen den Dunklen Lord gefochten, mit einem Wort: wer nie Jugendbücher gelesen hat, der ist eines entscheidenden Teils einer Kindheit beraubt - und wie sollen sich ihr oder ihm Storm, Goethe, Schiller, Mann u.a. erschließen, die in der Schule ergründet werden? Die amerikanische Forscherin Maryanne Wolf bringt es in ihrem Werk &quot;Proust and the Squid&quot; auf den Punkt: &quot;Lesen heißt nicht nur Informationen aufzunehmen. Das ist notwendig, aber nicht ausreichend, wenn wir Wissen erwerben wollen. Wissen bedeutet auch Einsicht und Interpretationsfähigkeit. Erst der Leseexperte kann diese deduktiven und inferentiellen Möglichkeiten nutzen. Das bedeutet Arbeit. Wir müssen beim Lesen semantische Systeme aktivieren. Wenn man so schnell fortschreitet, dass man diese Bedeutungen nicht mehr aktivieren kann, weil man nur nach Informationen Ausschau hält, verfehlt man einen wichtigen Aspekt des verstehenden Lesens. Ein ideales Gehirn kann dieses Gleichgewicht halten zwischen Effizienz und Vertiefung. Hier fängt das Lesen erst an und wir werden vom Lesen verändert. Wir werden biologisch und emotional reicher. Es gibt einen einzigartigen Aspekt der geschriebenen Sprache, die sie von der gesprochenen Sprache unterscheidet. Im Heiligtum des Lesens, wie es Proust nannte, können wir bestimmte Gefühle erst riskieren. Wir können uns in einen Tyrannen hineinversetzen, in einen Mörder, wir können Anna Karenina oder Madame Bovary werden. Das Lesen ermöglicht uns diese Identifikation, und wir entdecken Dinge, die wir nie erfahren würden. Es ist ein Repertoire der Menschenkenntnis, ein Königreich der Vorstellungskraft. Marcel Proust sagte, es liege im Herzen des Lesens, die Weisheit des Autors hinter uns zu lassen und unsere eigene Wahrheit und Weisheit zu entdecken.&quot;. 
Mich dem anschließend, würde ich mich deshalb bei der Schulausstattung für Bücher aussprechen statt Computer - und es modern nennen, dem Lesen dem Vorzug zu geben. Denn die Ausbildung junger Menschen zu Mathematikerinnen, Ingenieuren, Naturwissenschafterinnen und Technikern beginnt dann, wenn in ihnen das Feuer für das Lesen unauslöschlich entzündet ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Bibo59, es ist genau die Frage der Schulausstattung, die es zu diskutieren gilt: Ist es sinnvoller, Schulen mit Büchern oder mit Computern auszustatten? Denn der Ausstattung geht notwendig die Entscheidung voraus, worauf im Unterricht mehr Wert gelegt werden soll &#8211; auf das Lesen oder auf die Datenverarbeitung bzw. die Informatik. Ich plädiere entschieden dafür, hier den Schwerpunkt auf das Lesen und damit auf die Anschaffung von Büchern, auf die Beschäftigung von Lehrkräften, auf Sprach- und Leseunterricht, auf Schul- und Stadtteilbüchereien und ähnliches &#8211; nicht nur wegen knapp verfügbarer Mittel der öffentlichen Haushalte, sondern vor allem deshalb, weil Schülerinnen und Schüler selbst über nur begrenzte Zeit verfügen: für Unterricht, Hausaufgaben, Sport, aber auch für Freizeit, Freunde, Eltern, Verwandte oder einfach sich selbst. Das Lesen von Büchern ist für die Entfaltung der Persönlichkeit unabdingbar und wiegt schwerer als der Umgang mit dem neuesten Computerspiel oder selbst mit einer intelligenten Lernsoftware. Wer die Welten Phantasiens nicht erforscht, wer nie Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer begleitet hat, wer nie mit Harry Potter gegen den Dunklen Lord gefochten, mit einem Wort: wer nie Jugendbücher gelesen hat, der ist eines entscheidenden Teils einer Kindheit beraubt &#8211; und wie sollen sich ihr oder ihm Storm, Goethe, Schiller, Mann u.a. erschließen, die in der Schule ergründet werden? Die amerikanische Forscherin Maryanne Wolf bringt es in ihrem Werk &#8220;Proust and the Squid&#8221; auf den Punkt: &#8220;Lesen heißt nicht nur Informationen aufzunehmen. Das ist notwendig, aber nicht ausreichend, wenn wir Wissen erwerben wollen. Wissen bedeutet auch Einsicht und Interpretationsfähigkeit. Erst der Leseexperte kann diese deduktiven und inferentiellen Möglichkeiten nutzen. Das bedeutet Arbeit. Wir müssen beim Lesen semantische Systeme aktivieren. Wenn man so schnell fortschreitet, dass man diese Bedeutungen nicht mehr aktivieren kann, weil man nur nach Informationen Ausschau hält, verfehlt man einen wichtigen Aspekt des verstehenden Lesens. Ein ideales Gehirn kann dieses Gleichgewicht halten zwischen Effizienz und Vertiefung. Hier fängt das Lesen erst an und wir werden vom Lesen verändert. Wir werden biologisch und emotional reicher. Es gibt einen einzigartigen Aspekt der geschriebenen Sprache, die sie von der gesprochenen Sprache unterscheidet. Im Heiligtum des Lesens, wie es Proust nannte, können wir bestimmte Gefühle erst riskieren. Wir können uns in einen Tyrannen hineinversetzen, in einen Mörder, wir können Anna Karenina oder Madame Bovary werden. Das Lesen ermöglicht uns diese Identifikation, und wir entdecken Dinge, die wir nie erfahren würden. Es ist ein Repertoire der Menschenkenntnis, ein Königreich der Vorstellungskraft. Marcel Proust sagte, es liege im Herzen des Lesens, die Weisheit des Autors hinter uns zu lassen und unsere eigene Wahrheit und Weisheit zu entdecken.&#8221;.<br />
Mich dem anschließend, würde ich mich deshalb bei der Schulausstattung für Bücher aussprechen statt Computer &#8211; und es modern nennen, dem Lesen dem Vorzug zu geben. Denn die Ausbildung junger Menschen zu Mathematikerinnen, Ingenieuren, Naturwissenschafterinnen und Technikern beginnt dann, wenn in ihnen das Feuer für das Lesen unauslöschlich entzündet ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Raschke</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-157</link>
		<dc:creator>Benjamin Raschke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 17:25:57 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe_R kuschelgruft,
vielen Dank für die freundliche Antwort - ich kann Ihre Ablehnung von Urheberrechtsverletzung gut verstehen und teile Ihre Ansicht, dass nicht jede_r einfach alles kopieren kann. Allerdings würde ich auch weiterhin in Zweifel ziehen, dass auch das Prinzip einer Aktionsform geschützt werden muss - daher kann ich die Kritik bezogen auf das Logo nachvollziehen, bei dem Bookcrossing an sich fehlt mir da ein wenig die Phantasie, weil ich darin kein &quot;Werk&quot; (das ja Schutzgegenstand des UrhG ist) sehe. Anders sind natürlich die Homepages und gewiss auch die BCID zu bewerten, aber an der Idee &quot;Bücher im öffentlichen Raum hinterlegen und die/den Finder_in auffordern, es wieder auszusetzen&quot; kann ich zum Beispiel keine &quot;wahrnehmbare Formgestaltung&quot; erkennen, wie sie im UrhG gefordert wird.
Mit dieser Einschätzung erklärt sich vielleicht mein flapsiger Kommentar auf die rhetorische Frage, was die SPD davon halten würde, wenn ihre Ideen kopiert würden. Beispielsweise bei der Bürgerversicherung oder ähnlichen politischen Ideen hätten wir gewiss nichts dagegen, wenn sie von anderen kopiert bzw. übernommen würden :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe_R kuschelgruft,<br />
vielen Dank für die freundliche Antwort &#8211; ich kann Ihre Ablehnung von Urheberrechtsverletzung gut verstehen und teile Ihre Ansicht, dass nicht jede_r einfach alles kopieren kann. Allerdings würde ich auch weiterhin in Zweifel ziehen, dass auch das Prinzip einer Aktionsform geschützt werden muss &#8211; daher kann ich die Kritik bezogen auf das Logo nachvollziehen, bei dem Bookcrossing an sich fehlt mir da ein wenig die Phantasie, weil ich darin kein &#8220;Werk&#8221; (das ja Schutzgegenstand des UrhG ist) sehe. Anders sind natürlich die Homepages und gewiss auch die BCID zu bewerten, aber an der Idee &#8220;Bücher im öffentlichen Raum hinterlegen und die/den Finder_in auffordern, es wieder auszusetzen&#8221; kann ich zum Beispiel keine &#8220;wahrnehmbare Formgestaltung&#8221; erkennen, wie sie im UrhG gefordert wird.<br />
Mit dieser Einschätzung erklärt sich vielleicht mein flapsiger Kommentar auf die rhetorische Frage, was die SPD davon halten würde, wenn ihre Ideen kopiert würden. Beispielsweise bei der Bürgerversicherung oder ähnlichen politischen Ideen hätten wir gewiss nichts dagegen, wenn sie von anderen kopiert bzw. übernommen würden <img src='http://www.vier-fuer-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bibo59</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-156</link>
		<dc:creator>Bibo59</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 10:51:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14#comment-156</guid>
		<description>Ja, Oedi hat schon das Wesentliche gesagt. Ich kann nur für mich sprechen, dass ich Druckwerke demokratieferner Parteien und Sekten aus dem Bookcrossing-Kreislauf entferne. 
Befände sich im Journaleintrag zu einem ansonsten &quot;normalen&quot; Buch ein Link zu einer z.B. rechtsradikalen Seite, könnte man dies vom Support ändern lassen.
Herr Stadelmann, ich weiß nicht, ob Sie sich und der SPD einen Gefallen damit tun, wenn Sie das kostenlose private Lesen von Büchern über Bookcrossing aufrechnen gegen moderne Schulausstattung welche sie anscheinend ablehnen.
Und ob das so richtig ist, bei verkürzter Schulzeit auch noch an der Ausstattung zu sparen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Oedi hat schon das Wesentliche gesagt. Ich kann nur für mich sprechen, dass ich Druckwerke demokratieferner Parteien und Sekten aus dem Bookcrossing-Kreislauf entferne.<br />
Befände sich im Journaleintrag zu einem ansonsten &#8220;normalen&#8221; Buch ein Link zu einer z.B. rechtsradikalen Seite, könnte man dies vom Support ändern lassen.<br />
Herr Stadelmann, ich weiß nicht, ob Sie sich und der SPD einen Gefallen damit tun, wenn Sie das kostenlose private Lesen von Büchern über Bookcrossing aufrechnen gegen moderne Schulausstattung welche sie anscheinend ablehnen.<br />
Und ob das so richtig ist, bei verkürzter Schulzeit auch noch an der Ausstattung zu sparen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oedi</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-155</link>
		<dc:creator>Oedi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 09:29:34 +0000</pubDate>
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		<description>Dass das Ganze so ausufert, das finde auch ICH nicht so schön. Die BookCrosser sind eben auch kein &quot;egaler&quot; Haufen mit nur einer Meinung :wink:.... wobei es mich aber freut, dass hier so relativ konstruktiv diskutiert werden kann
&gt;Um vielleicht konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten: Was wären denn jetzt Ihre &gt;Erwartungen an die Kieler SPD? 
Was ICH mir erhofft hatte, indem ich in diesem blog schreibe, hatte ich ja gleich in meinem ersten Beitrag klar gemacht.
&gt;Sofern der Kieler SPD zumindest zugestanden wird, eine Bookcrossing-Aktion &gt;durchzuführen, hätten Sie es denn wirklich befürwortet, diese auch eng mit der &gt;deutschen Plattform zu vernetzen?
Ihre Bedenken bzgl. der Parteiferne von BC wurden auch im BC-Forum erwähnt. Meine Meinung: Es muss sich Niemand mit dem deutschen Forum vernetzen, um Bücher zu registrieren und freizulassen. Auch nicht, wenn das im Rahmen des Wahlkampfes der SPD geschieht. Eingfach zu sagen: wir finden aus diesen und jenen Gründen die Idee des BC toll, deshalb schließen wir uns für weine Aktion an, REGISTRIEREN xy Bücher und lassen sie frei, und wir drucken uns flyer, die darauf hinweisen, dass dies die SPD getan hat. Und gut. Das haben übrigens auch schon Verlage, Buchhandlungen etc getan. Nichts dagegen einzuwenden :grin: 
Und was demonkratiefeindliche Parteien etc angeht: DA würde wohl auch BookCrossing zu Recht einschreiten, denn das steht auch in den Regeln des Ganzen mit drin, daß solche Art Bücher nicht in BC-Namen registriert werden (dürfen). Da wird dann ggflls auch gelöscht.
So, für MICH ist die Sache jetzt erledigt, ich hoffe, dass ich einen Gedankenanstoss liefern konnte, mehr wollte ich garnicht - BookCrossing macht so viel Spaß und ist eigentlich überhaupt garnicht &quot;wenig einladend&quot;, es ist schade, wenn das nun so rübergekommen ist.  Und auch die Kieler Truppe freut sich über jedes neue Gesicht - in diesem Sinne: happy Xing :razz:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das Ganze so ausufert, das finde auch ICH nicht so schön. Die BookCrosser sind eben auch kein &#8220;egaler&#8221; Haufen mit nur einer Meinung <img src='http://www.vier-fuer-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=':wink:' class='wp-smiley' /> &#8230;. wobei es mich aber freut, dass hier so relativ konstruktiv diskutiert werden kann<br />
&gt;Um vielleicht konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten: Was wären denn jetzt Ihre &gt;Erwartungen an die Kieler SPD?<br />
Was ICH mir erhofft hatte, indem ich in diesem blog schreibe, hatte ich ja gleich in meinem ersten Beitrag klar gemacht.<br />
&gt;Sofern der Kieler SPD zumindest zugestanden wird, eine Bookcrossing-Aktion &gt;durchzuführen, hätten Sie es denn wirklich befürwortet, diese auch eng mit der &gt;deutschen Plattform zu vernetzen?<br />
Ihre Bedenken bzgl. der Parteiferne von BC wurden auch im BC-Forum erwähnt. Meine Meinung: Es muss sich Niemand mit dem deutschen Forum vernetzen, um Bücher zu registrieren und freizulassen. Auch nicht, wenn das im Rahmen des Wahlkampfes der SPD geschieht. Eingfach zu sagen: wir finden aus diesen und jenen Gründen die Idee des BC toll, deshalb schließen wir uns für weine Aktion an, REGISTRIEREN xy Bücher und lassen sie frei, und wir drucken uns flyer, die darauf hinweisen, dass dies die SPD getan hat. Und gut. Das haben übrigens auch schon Verlage, Buchhandlungen etc getan. Nichts dagegen einzuwenden <img src='http://www.vier-fuer-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':grin:' class='wp-smiley' /><br />
Und was demonkratiefeindliche Parteien etc angeht: DA würde wohl auch BookCrossing zu Recht einschreiten, denn das steht auch in den Regeln des Ganzen mit drin, daß solche Art Bücher nicht in BC-Namen registriert werden (dürfen). Da wird dann ggflls auch gelöscht.<br />
So, für MICH ist die Sache jetzt erledigt, ich hoffe, dass ich einen Gedankenanstoss liefern konnte, mehr wollte ich garnicht &#8211; BookCrossing macht so viel Spaß und ist eigentlich überhaupt garnicht &#8220;wenig einladend&#8221;, es ist schade, wenn das nun so rübergekommen ist.  Und auch die Kieler Truppe freut sich über jedes neue Gesicht &#8211; in diesem Sinne: happy Xing <img src='http://www.vier-fuer-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':razz:' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kuschelgruft</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-154</link>
		<dc:creator>kuschelgruft</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 09:14:26 +0000</pubDate>
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		<description>:grin: Lieber Herr Raschke,

sowas nenne ich eine vernünftige Antwort! (Genau wie die von Herrn Stadelmann)
Mich persönlich hat bei Ihrer vorherigen Antwort sehr aufgeregt, dass Sie anscheinend den Eintrag von &quot;Oedi&quot; nicht ernst genommen haben und zusätzlich geltendes Bundesrecht ebenfalls nicht so recht Ernst nehmen... frei nach dem Motto &quot;Kopieren? Das macht doch jeder!&quot;. Mich stören sowohl privat als auch beruflich Urheberrechtsverletzungen sehr und wie ich schon schrieb, finde ich die SPD-Aktion eigentlich sehr gut und unterstützenswert. Vielleicht wäre es einen Versuch wert gewesen, eine kleine Anfrage im Forum zu stellen. Ich z.B. hätte so eine Aktion gerne unterstützt, weil mir die SPD immer sehr sympatisch war. Es bleibt ja jedem Bookcrosser selbst überlassen, welche politische Meinung er hat und was er unterstützt oder auch nicht. Wichtig ist uns nur, dass das Forum eben nicht zum Wahlkampf verwendet wird bzw. der Eindruck entsteht, dass wir unmittelbar mit einer Partei zusammenhängen.

Es mag der Eindruck entstanden sein, dass wir den Anspruch erheben die &quot;einzig wahren Bookcrosser&quot; zu sein. Dem ist natürlich nicht so! Wir freuen uns immer über Zuwachs und/oder Kooperationen mit anderen Organisationen (siehe Kirchengemeinden im vorherigen Beitrag).

Das Sie das Bookcrossing.com Logo mehr oder weniger exakt &quot;ins Deutsche&quot; übertragen haben und es nicht ihre Absicht war ein Copyright zu verletzten, scheint ja eher ein unglücklicher Zufall zu sein. :smile:

Davon das ein Hamburger SPD-Abgeordneter sich in die Kieler Angelegenheiten einmischt bin ich nicht ausgegangen . Ich habe mich lediglich über die merkwürdige Ansicht zum Thema &quot;Kopieren&quot; geärgert/gewundert und das in meiner Anfrage an die lokale SPD auch genauso formuliert. Immerhin sind die Mitglieder einer Partei auch immer ein Aushängeschild dieser. Und wenn man eine Meinung abgibt auf der Webseite dieser Partei, kann schnell der Eindruck entstehen, dass es nicht nur die persönliche Meinung ist. Und das galt es für mich zu überprüfen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p> <img src='http://www.vier-fuer-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':grin:' class='wp-smiley' />  Lieber Herr Raschke,</p>
<p>sowas nenne ich eine vernünftige Antwort! (Genau wie die von Herrn Stadelmann)<br />
Mich persönlich hat bei Ihrer vorherigen Antwort sehr aufgeregt, dass Sie anscheinend den Eintrag von &#8220;Oedi&#8221; nicht ernst genommen haben und zusätzlich geltendes Bundesrecht ebenfalls nicht so recht Ernst nehmen&#8230; frei nach dem Motto &#8220;Kopieren? Das macht doch jeder!&#8221;. Mich stören sowohl privat als auch beruflich Urheberrechtsverletzungen sehr und wie ich schon schrieb, finde ich die SPD-Aktion eigentlich sehr gut und unterstützenswert. Vielleicht wäre es einen Versuch wert gewesen, eine kleine Anfrage im Forum zu stellen. Ich z.B. hätte so eine Aktion gerne unterstützt, weil mir die SPD immer sehr sympatisch war. Es bleibt ja jedem Bookcrosser selbst überlassen, welche politische Meinung er hat und was er unterstützt oder auch nicht. Wichtig ist uns nur, dass das Forum eben nicht zum Wahlkampf verwendet wird bzw. der Eindruck entsteht, dass wir unmittelbar mit einer Partei zusammenhängen.</p>
<p>Es mag der Eindruck entstanden sein, dass wir den Anspruch erheben die &#8220;einzig wahren Bookcrosser&#8221; zu sein. Dem ist natürlich nicht so! Wir freuen uns immer über Zuwachs und/oder Kooperationen mit anderen Organisationen (siehe Kirchengemeinden im vorherigen Beitrag).</p>
<p>Das Sie das Bookcrossing.com Logo mehr oder weniger exakt &#8220;ins Deutsche&#8221; übertragen haben und es nicht ihre Absicht war ein Copyright zu verletzten, scheint ja eher ein unglücklicher Zufall zu sein. <img src='http://www.vier-fuer-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':smile:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Davon das ein Hamburger SPD-Abgeordneter sich in die Kieler Angelegenheiten einmischt bin ich nicht ausgegangen . Ich habe mich lediglich über die merkwürdige Ansicht zum Thema &#8220;Kopieren&#8221; geärgert/gewundert und das in meiner Anfrage an die lokale SPD auch genauso formuliert. Immerhin sind die Mitglieder einer Partei auch immer ein Aushängeschild dieser. Und wenn man eine Meinung abgibt auf der Webseite dieser Partei, kann schnell der Eindruck entstehen, dass es nicht nur die persönliche Meinung ist. Und das galt es für mich zu überprüfen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Raschke</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-153</link>
		<dc:creator>Benjamin Raschke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 23:42:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14#comment-153</guid>
		<description>Vielen Dank für die bemerkenswerten Diskussionsbeiträge - sofern sich dies jemand außerhalb dieses Kreises durchlesen sollte, hat er/sie nun von Ihnen auch einiges an Informationen erhalten, wie man am Bookcrossing teilnehmen kann.
Wenn ich den Kern der Empörung richtig verstanden habe, sehen Sie die Plattform bookcrossing.de als rechtmäßige Eigentümerin des Bookcrossing-Gedankens an und erheben daher einen Alleinvertretungsanspruch. 
Das kann die Kieler SPD doch eigentlich erstmal nur zur Kenntnis nehmen, oder?

Auf zwei Aspekte will ich noch eingehen, damit sie auch beantwortet werden:
Das Logo für unsere Bookcrossing-Aktion habe zufällig ich erstellt, wobei ich die bundesweite Initiative gar nicht kannte und mich eigentlich an dem &quot;Wildwechsel&quot;-Straßenschild orientiert habe. Das ist offensichtlich ein ähnlicher (weil vom Namen her naheliegender) Ansatz wie bei dem anderen Logo. Wenn es da zu Verwechslungen kommen sollte, würde mir das Leid tun!
Meine Äußerung zur &quot;geklauten Idee&quot; war durchaus etwas scherzhaft gemeint - wenngleich ich aber immer noch nicht ganz erkennen kann, wieso solch eine Idee wie das Bookcrossing irgendwie durch das Urheberrecht geschützt sein sollte - es ist ja nur eine Idee bzw. ein Prinzip und kein eigenständiges Werk. Wir haben übrigens an keiner Stelle geschrieben, dass das Bookcrossing eine geniale Idee der Kieler SPD war ... auf den Hinweis zum amerikanischen Ursprung wurde weiter oben schon von einem anderen Diskussionsteilnehmer hingewiesen.

Es gibt aus meiner Sicht nun noch zwei Fragen:
Sofern der Kieler SPD zumindest zugestanden wird, eine Bookcrossing-Aktion durchzuführen, hätten Sie es denn wirklich befürwortet, diese auch eng mit der deutschen Plattform zu vernetzen? Ich glaube, die von Ihnen angestrebte Parteiferne hätte gerade dann gelitten und das kann ich auch nachvollziehen (sonst wird&#039;s immer schwierig die NPD usw. abzulehnen).
Um vielleicht konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten: Was wären denn jetzt Ihre Erwartungen an die Kieler SPD? Werbung brauchen wir ja mittlerweile nicht mehr für bookcrossing.de zu machen, das haben Sie schon freundlicherweise erledigt, wenngleich die ein oder andere Äußerung vielleicht nicht sehr einladend wirkte.

Vielleicht noch ein allerletztes Wort zur Verallgemeinerung - zum einen glaube ich nicht, dass Ihre SPD-Abgeordneten vor Ort (wenn Sie denn seit September noch welche haben sollten :???:) Interesse an oder Einfluss auf die Arbeit der Kieler SPD haben.
Genauso hoffe ich für Sie, dass Sie Ihre Wahlentscheidung nicht von dieser Frage abhängig machen - wäre schade um Ihre Stimme, die Sie für wichtigere Dinge einsetzen könnten (unabhängig davon, wo Sie das Kreuz machen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die bemerkenswerten Diskussionsbeiträge &#8211; sofern sich dies jemand außerhalb dieses Kreises durchlesen sollte, hat er/sie nun von Ihnen auch einiges an Informationen erhalten, wie man am Bookcrossing teilnehmen kann.<br />
Wenn ich den Kern der Empörung richtig verstanden habe, sehen Sie die Plattform bookcrossing.de als rechtmäßige Eigentümerin des Bookcrossing-Gedankens an und erheben daher einen Alleinvertretungsanspruch.<br />
Das kann die Kieler SPD doch eigentlich erstmal nur zur Kenntnis nehmen, oder?</p>
<p>Auf zwei Aspekte will ich noch eingehen, damit sie auch beantwortet werden:<br />
Das Logo für unsere Bookcrossing-Aktion habe zufällig ich erstellt, wobei ich die bundesweite Initiative gar nicht kannte und mich eigentlich an dem &#8220;Wildwechsel&#8221;-Straßenschild orientiert habe. Das ist offensichtlich ein ähnlicher (weil vom Namen her naheliegender) Ansatz wie bei dem anderen Logo. Wenn es da zu Verwechslungen kommen sollte, würde mir das Leid tun!<br />
Meine Äußerung zur &#8220;geklauten Idee&#8221; war durchaus etwas scherzhaft gemeint &#8211; wenngleich ich aber immer noch nicht ganz erkennen kann, wieso solch eine Idee wie das Bookcrossing irgendwie durch das Urheberrecht geschützt sein sollte &#8211; es ist ja nur eine Idee bzw. ein Prinzip und kein eigenständiges Werk. Wir haben übrigens an keiner Stelle geschrieben, dass das Bookcrossing eine geniale Idee der Kieler SPD war &#8230; auf den Hinweis zum amerikanischen Ursprung wurde weiter oben schon von einem anderen Diskussionsteilnehmer hingewiesen.</p>
<p>Es gibt aus meiner Sicht nun noch zwei Fragen:<br />
Sofern der Kieler SPD zumindest zugestanden wird, eine Bookcrossing-Aktion durchzuführen, hätten Sie es denn wirklich befürwortet, diese auch eng mit der deutschen Plattform zu vernetzen? Ich glaube, die von Ihnen angestrebte Parteiferne hätte gerade dann gelitten und das kann ich auch nachvollziehen (sonst wird&#8217;s immer schwierig die NPD usw. abzulehnen).<br />
Um vielleicht konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten: Was wären denn jetzt Ihre Erwartungen an die Kieler SPD? Werbung brauchen wir ja mittlerweile nicht mehr für bookcrossing.de zu machen, das haben Sie schon freundlicherweise erledigt, wenngleich die ein oder andere Äußerung vielleicht nicht sehr einladend wirkte.</p>
<p>Vielleicht noch ein allerletztes Wort zur Verallgemeinerung &#8211; zum einen glaube ich nicht, dass Ihre SPD-Abgeordneten vor Ort (wenn Sie denn seit September noch welche haben sollten <img src='http://www.vier-fuer-kiel.de/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':???:' class='wp-smiley' /> ) Interesse an oder Einfluss auf die Arbeit der Kieler SPD haben.<br />
Genauso hoffe ich für Sie, dass Sie Ihre Wahlentscheidung nicht von dieser Frage abhängig machen &#8211; wäre schade um Ihre Stimme, die Sie für wichtigere Dinge einsetzen könnten (unabhängig davon, wo Sie das Kreuz machen).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk Stadelmann</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-152</link>
		<dc:creator>Falk Stadelmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 19:42:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14#comment-152</guid>
		<description>Bibo59 hat insofern unrecht, als dass ich keinen &quot;Wahlkampfartikel&quot;, sondern einen Beitrag zur Rechtfertigung von Wahlkämpfen geschrieben habe. In Deutschland ist der Begriff des Wahlkampfes ja leider oft mit negativem Unterton besetzt, was für einen demokratischen Staat im Grunde genommen unverständlich ist: Wer in unserem Staat einen entscheidenden Einfluss in den vorgesehenen Organen ausüben will, muss sich davor allen Bürgerinnen und Bürger zur Wahl (und gleichzeitig zur Auswahl unter mehreren Alternativen) stellen. Das ist etwas sehr positives, genauso wie die vorangehende Auseinandersetzung. Sie gehört notwendig dazu. Wer über Wahlkampf verspottet, spottet ein bißchen auch über das demokratische System (u. verhält sich wie jemand, der einen Fußballmannschaft vorwirft, dass sie ja nur ins gegnerische Feld stürme, um Tore zu schießen...). Eine bessere Alternative zur Demokratie sehe ich nicht, schlechtere dagegen zuhauf.

Was die Alternative &quot;Lesen - Neue Medien&quot; angeht, wäre doch mal zu überlegen, was bei begrenzt verfügbarer Zeit den Vorrang haben muss in der schulischen Erziehung (beides ist gleich wichtig, geht ja nicht, wenn zusätzlich auch noch die Schulzeit immer kürzer wird...). Oder eine andere Alternative muss den Nachrang einnehmen (Kunst? Philosophie? Sport?), was ich ebenfalls für falsch hielte. Aber schön, wenn hier - an kleiner Stelle - eine Diskussion beginnen könnte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bibo59 hat insofern unrecht, als dass ich keinen &#8220;Wahlkampfartikel&#8221;, sondern einen Beitrag zur Rechtfertigung von Wahlkämpfen geschrieben habe. In Deutschland ist der Begriff des Wahlkampfes ja leider oft mit negativem Unterton besetzt, was für einen demokratischen Staat im Grunde genommen unverständlich ist: Wer in unserem Staat einen entscheidenden Einfluss in den vorgesehenen Organen ausüben will, muss sich davor allen Bürgerinnen und Bürger zur Wahl (und gleichzeitig zur Auswahl unter mehreren Alternativen) stellen. Das ist etwas sehr positives, genauso wie die vorangehende Auseinandersetzung. Sie gehört notwendig dazu. Wer über Wahlkampf verspottet, spottet ein bißchen auch über das demokratische System (u. verhält sich wie jemand, der einen Fußballmannschaft vorwirft, dass sie ja nur ins gegnerische Feld stürme, um Tore zu schießen&#8230;). Eine bessere Alternative zur Demokratie sehe ich nicht, schlechtere dagegen zuhauf.</p>
<p>Was die Alternative &#8220;Lesen &#8211; Neue Medien&#8221; angeht, wäre doch mal zu überlegen, was bei begrenzt verfügbarer Zeit den Vorrang haben muss in der schulischen Erziehung (beides ist gleich wichtig, geht ja nicht, wenn zusätzlich auch noch die Schulzeit immer kürzer wird&#8230;). Oder eine andere Alternative muss den Nachrang einnehmen (Kunst? Philosophie? Sport?), was ich ebenfalls für falsch hielte. Aber schön, wenn hier &#8211; an kleiner Stelle &#8211; eine Diskussion beginnen könnte&#8230;</p>
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		<title>Von: Bibo59</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-151</link>
		<dc:creator>Bibo59</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 19:06:12 +0000</pubDate>
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		<description>Da haben Sie jetzt aber einen schönen Wahlkampfartikel geschrieben!

&quot;ob sie z.B. das “altmodische” Lesen von Büchern für gar nicht so altmodisch (sondern sogar für förderungswürdiger) erklären als die Neuausstattung von Schulen mit Computern.&quot;

Das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Beides ist gleich wichtig, Unfair Bücher gegen hochwertige moderne Schulausstattung auszuspielen. In beiden Fällen sparen Sie an der Bildung. 
Man könnte auch ganz boshaft behaupten: Wenn alle Bookcrossing machen würden, bräuchte man überhaupt keine Büchereien mehr sondern könnte das ganze Geld für den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan ausgeben. (Ironieschalter selbstandig betätigen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da haben Sie jetzt aber einen schönen Wahlkampfartikel geschrieben!</p>
<p>&#8220;ob sie z.B. das “altmodische” Lesen von Büchern für gar nicht so altmodisch (sondern sogar für förderungswürdiger) erklären als die Neuausstattung von Schulen mit Computern.&#8221;</p>
<p>Das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Beides ist gleich wichtig, Unfair Bücher gegen hochwertige moderne Schulausstattung auszuspielen. In beiden Fällen sparen Sie an der Bildung.<br />
Man könnte auch ganz boshaft behaupten: Wenn alle Bookcrossing machen würden, bräuchte man überhaupt keine Büchereien mehr sondern könnte das ganze Geld für den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan ausgeben. (Ironieschalter selbstandig betätigen.)</p>
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		<title>Von: Falk Stadelmann</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-150</link>
		<dc:creator>Falk Stadelmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 18:18:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde die Unterstützung des Lesens, Leseförderung im allgemeinen, generell unterstützenswert. Deswegen setze ich mich als Mitglied der SPD-Fraktion in der Kieler Ratsversammlung gemeinsam mit meinen Fraktionskolleginnen und -kollegen für den Erhalt öffentlicher Stadtteilbüchereien ein, und deshalb unterstütze ich auch die Bookcrossing-Aktion der Kieler SPD-Abgeordneten, genauso wie ich das weltweite Bookcrossing-Projekt begrüße. Es ist eindeutig gesagt, dass die Idee für das Bookcrossing nicht ihren Ursprung in der Kieler SPD hatte (dort haben andere gute Ideen ihren Ursprung), sondern dass eine bereits praktizierte Idee verwendet wird. Allerdings ist das Prinzip &quot;Bookcrossing&quot; als Mittel, Interesse für das Lesen zu gewinnen,  meines Wissens zum ersten Mal (jedenfalls im Bundestagswahlkreis Kiel und in den drei Kieler Landtagswahlkreisen) während einer Wahlkampfzeit öffentlich in den Vordergrund gestellt worden. In solchen Zeiten werden in einem demokratischen Gemeinwesen die politischen Alternativen gegenübergestellt, über welche die Bürgerinnen und Bürger dann mit der Ausübung des Stimmrechts entscheiden, welcher die Mehrheit den Vorzug gibt. Und es ist gut, dass die Haltung von Kandidaten für politische Mandate zum Thema &quot;Lesen&quot; öffentlich thematisiert wird (was durch einen Beitrag in der Lokalzeitung &quot;Kieler Nachrichten&quot; auch geschehen ist). In Kiel selbst gab und gibt es unterschiedliche Auffassungen zwischen SPD und CDU, ob öffentlichen Büchereien in den Stadtteilen gerade für Menschen, die sich den Kauf neuer Bücher nicht leisten können oder wollen, nun mit städtischen Mitteln finanziert werden sollen oder nicht. Und die Bildungspolitik - vorgeblich von allen politischen Parteien in den Vordergrund gestellt - und die Ernsthaftigkeit, mit der sich Politkerinnen und Politiker diesem Thema widmen, bemisst sich auch daran, ob sie z.B. das &quot;altmodische&quot; Lesen von Büchern für gar nicht so altmodisch (sondern sogar für förderungswürdiger) erklären als die Neuausstattung von Schulen mit Computern. Eine öffentliche Diskussion darüber, wie das Lesen von Büchern vor der Verdrängung durch die Neuen Medien geschützt werden kann (z.B. im Wettbewerb der nur begrenzt verfügbaren Zeit: Lieber chatten, oder lieber lesen), ist nötig, auch und gerade im politischen Raum. Nicht nur die Kandidaten für politische Ämter, sondern alle Bürgerinnen und Bürger sollten sich an ihr beteiligen. Umso besser, wenn in Zeiten hoher Aufmerksamkeit auf politische Vorgänge (und das sind Wahlkämpfe nun mal) das Augenmerk auch auf dieses Thema gerichtet wurde. So wird keine Konkurrenz zu begrüßenswerten Projekten geschaffen, sondern die Aufmerksamkeit noch erhöht. Das ist zugleich gemeinnützig und eigennützig: Gemeinnützig, weil die öffentliche Diskussion um die öffentlichen Angelegenheiten (die &quot;res publicae&quot;) in einer demokratischen Republik eine Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung ist, und weil Diskussionen verlangen, dass die Teilnehmer Stellung beziehen. Das hat die Kieler SPD mit ihrer eigenen Bookcrossing-Aktion getan (ist nur einer ihrer Schritte, siehe Politik zur Stadtteilbüchereien etc.). Und eigennützig ist die Idee, weil so die Menschen sehen, was die Kieler SPD von den anderen Kieler Parteien unterscheidet: Demokratie verlangt nach Alternativen, und mit ihrer Aktion hat die Kieler SPD an der Unterscheidbarkeit ihres politischen Profils gegenüber anderen Parteien gearbeitet. Und das ist auch gut so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde die Unterstützung des Lesens, Leseförderung im allgemeinen, generell unterstützenswert. Deswegen setze ich mich als Mitglied der SPD-Fraktion in der Kieler Ratsversammlung gemeinsam mit meinen Fraktionskolleginnen und -kollegen für den Erhalt öffentlicher Stadtteilbüchereien ein, und deshalb unterstütze ich auch die Bookcrossing-Aktion der Kieler SPD-Abgeordneten, genauso wie ich das weltweite Bookcrossing-Projekt begrüße. Es ist eindeutig gesagt, dass die Idee für das Bookcrossing nicht ihren Ursprung in der Kieler SPD hatte (dort haben andere gute Ideen ihren Ursprung), sondern dass eine bereits praktizierte Idee verwendet wird. Allerdings ist das Prinzip &#8220;Bookcrossing&#8221; als Mittel, Interesse für das Lesen zu gewinnen,  meines Wissens zum ersten Mal (jedenfalls im Bundestagswahlkreis Kiel und in den drei Kieler Landtagswahlkreisen) während einer Wahlkampfzeit öffentlich in den Vordergrund gestellt worden. In solchen Zeiten werden in einem demokratischen Gemeinwesen die politischen Alternativen gegenübergestellt, über welche die Bürgerinnen und Bürger dann mit der Ausübung des Stimmrechts entscheiden, welcher die Mehrheit den Vorzug gibt. Und es ist gut, dass die Haltung von Kandidaten für politische Mandate zum Thema &#8220;Lesen&#8221; öffentlich thematisiert wird (was durch einen Beitrag in der Lokalzeitung &#8220;Kieler Nachrichten&#8221; auch geschehen ist). In Kiel selbst gab und gibt es unterschiedliche Auffassungen zwischen SPD und CDU, ob öffentlichen Büchereien in den Stadtteilen gerade für Menschen, die sich den Kauf neuer Bücher nicht leisten können oder wollen, nun mit städtischen Mitteln finanziert werden sollen oder nicht. Und die Bildungspolitik &#8211; vorgeblich von allen politischen Parteien in den Vordergrund gestellt &#8211; und die Ernsthaftigkeit, mit der sich Politkerinnen und Politiker diesem Thema widmen, bemisst sich auch daran, ob sie z.B. das &#8220;altmodische&#8221; Lesen von Büchern für gar nicht so altmodisch (sondern sogar für förderungswürdiger) erklären als die Neuausstattung von Schulen mit Computern. Eine öffentliche Diskussion darüber, wie das Lesen von Büchern vor der Verdrängung durch die Neuen Medien geschützt werden kann (z.B. im Wettbewerb der nur begrenzt verfügbaren Zeit: Lieber chatten, oder lieber lesen), ist nötig, auch und gerade im politischen Raum. Nicht nur die Kandidaten für politische Ämter, sondern alle Bürgerinnen und Bürger sollten sich an ihr beteiligen. Umso besser, wenn in Zeiten hoher Aufmerksamkeit auf politische Vorgänge (und das sind Wahlkämpfe nun mal) das Augenmerk auch auf dieses Thema gerichtet wurde. So wird keine Konkurrenz zu begrüßenswerten Projekten geschaffen, sondern die Aufmerksamkeit noch erhöht. Das ist zugleich gemeinnützig und eigennützig: Gemeinnützig, weil die öffentliche Diskussion um die öffentlichen Angelegenheiten (die &#8220;res publicae&#8221;) in einer demokratischen Republik eine Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung ist, und weil Diskussionen verlangen, dass die Teilnehmer Stellung beziehen. Das hat die Kieler SPD mit ihrer eigenen Bookcrossing-Aktion getan (ist nur einer ihrer Schritte, siehe Politik zur Stadtteilbüchereien etc.). Und eigennützig ist die Idee, weil so die Menschen sehen, was die Kieler SPD von den anderen Kieler Parteien unterscheidet: Demokratie verlangt nach Alternativen, und mit ihrer Aktion hat die Kieler SPD an der Unterscheidbarkeit ihres politischen Profils gegenüber anderen Parteien gearbeitet. Und das ist auch gut so.</p>
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		<title>Von: Bibo59</title>
		<link>http://www.vier-fuer-kiel.de/?p=14&#038;cpage=2#comment-149</link>
		<dc:creator>Bibo59</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 12:12:55 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein Tipp für Kieler die Gefallen am echten Bookcrossing bekommen haben:
Im Charmissimo am Europaplatz in Kiel gibt es eine OBCZ (offizielle bookcrossing zone) Hier kann sich jeder registrierte Bücher aus dem Regal nehmen und tauschen.
Unser nächstes Treffen dort findet am 30.1.2010 statt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Tipp für Kieler die Gefallen am echten Bookcrossing bekommen haben:<br />
Im Charmissimo am Europaplatz in Kiel gibt es eine OBCZ (offizielle bookcrossing zone) Hier kann sich jeder registrierte Bücher aus dem Regal nehmen und tauschen.<br />
Unser nächstes Treffen dort findet am 30.1.2010 statt.</p>
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